Bobingen – eine Kommune mit „neuer Mitte”
Leben in die Innenstadt bringen und drohenden Verödungen im Stadtkern vorbeugen, das ist eine ständige Aufgabe verantwortungsbewusster Kommunalpolitiker. Bobingen, eine knapp 17 000 Einwohner zählende Stadt südlich von Augsburg, hat in den vergangenen Jahren konsequent, aber mit Bedacht in die Wege geleitet und umgesetzt, was anderswo nicht immer gelungen ist: Die Stadt für Bürger und Besucher attraktiv gestalten. Und dazu gehört natürlich auch eine überzeugende Ästhetik des Pflasters.
„Der Aufwand hat sich gelohnt”, zieht der Bobinger Tiefbauamtsleiter Dipl.-Ing. Christian Schinnagel ein erstes noch vorläufiges Fazit der intensiven Bemühungen der Stadtväter um einen modernen, vor allem jedoch bürgerfreundlichen Umbau des Innenstadtkerns. Denn bislang ist 2006 nur der erste Bauabschnitt abgeschlossen worden. Drei, vielleicht sogar vier, werden folgen. Der zweite Abschnitt wurde im März 2007 in Angriff genommen und soll noch im gleichen Jahr beendet werden.
Ein wichtiges Element des Umbaus der Bobinger Innenstadt zu einer qualitativ deutlich aufgewerteten „Flaniermeile” für Anwohner und Gäste sowie mehrerer angrenzender Bereiche ist die Gestaltung der Bodenflächen mit neuen Pflastersteinen des Typs ARCADO® VS 5 von braun – Ideen aus Stein. Die Bobinger Stadträte holten sich dafür Anregungen bei anderen Städten.
Stadtrat und Bauausschuss beschäftigten sich danach eingehend mit dem Thema Pflaster und entschieden sich für Produkte aus Amstetten, vor allem weil braun – Ideen aus Stein als einzige Firma eine Schubsicherung für die Steine anbieten konnte und damit Stabilität für Bus- und Schwerlastverkehr gewährleistet werden konnte. Aber auch das Argument, dass die speziell behandelte Oberfläche der Steine eine leichte Reinigung ermöglicht, überzeugte den Bauherren.
Die ursprüngliche Planung wurde dabei in Nuancen noch einmal variiert, weil die Wünsche von Bürgern, deren private Flächen ebenfalls mit Produkten aus Amstetten gepflastert werden sollten, zu berücksichtigen waren. Denn die Pflasterung erstreckte sich zum Teil auf private Vorflächen, die bereits als Gehwege genutzt wurden. Geplant ist der Umbau der Hochstraße bis an die Hausfront privater Grundeigentümer.
Gute Erfahrungen
Auch im 2. und voraussichtlich im 3. Bauabschnitt wird braun die gewünschten Pflasterprodukte liefern, um ein geschlossenes Bild des Gesamtvorhabens zu gewährleisten. „Wir haben mit dem Produkt und dem Unternehmen bislang überwiegend gute Erfahrungen gemacht”, lobt Schinnagel die Zusammenarbeit. Besonders überzeugt hat den städtischen Baufachmann die Bereitschaft von braun – Ideen aus Stein, auch Sonderformate zu produzieren, um unzulässige Kleinstbausteine im Pflaster (Zwickel) zu vermeiden und die ohnehin sehr umfänglichen Schneidarbeiten zu begrenzen. Hervorgehoben wird außerdem die „hervorragende Qualität” der Pflasterverlegung. Und auch die erstmalige Ausschreibung einer Pflasterpflege für den 1. Bauabschnitt, die ein zweimaliges Nachfugen im Jahr vorsieht, zählt für Schinnagel zu den Besonderheiten des Projekts.
Die Gestalter schließen sich mit ihrem Lob für das Projekt an. Dipl.-Ing. (FH) Franz-Josef Eger: „Überzeugend war einmal mehr die fachkompetente Beratung des Planers im Vorfeld und die sehr angenehme Art des Umgangs mit Menschen, die stolz sind auf die hohe Qualität ihrer Produkte.”
Technische Planung:
Ingenieurbüro Frisch & Dobrindt, Bobingen
Gestaltung:
Eger & Partner, Augsburg
Bauherr:
Stadt Bobingen
Verarbeitung:
Abenstein Pflasterbau GmbH, Gersthofen
braun-Vertrieb:
Andreas Fiedler