Immer in engem Kontakt mit dem Bauherren

Ein freier Garten- und Landschaftsarchitekt stellt sich vor: Dieter Späth

Asperg
 - Es gibt Grundsätze, die Dieter Späth, freier Garten- und Landschaftsarchitekt in Asperg, nie preisgeben würde. Dazu gehören die Planung und Bauabwicklung in enger Abstimmung mit dem Bauherren, aber natürlich auch eine zeitgerechte und professionelle Fertigstellung der ihm übertragenen Bauvorhaben sowie eine sorgfältige Kalkulation bereits bei der Vorplanung und die strikte Einhaltung der vom Bauherren genehmigten Kosten. Eine lange Reihe repräsentativer Objekte, die Späth plante und abwickelte, legen Zeugnis ab von der Sorgfalt, mit der sein Büro diesen Prinzipien treu blieb.

Das Planungsbüro von Dieter Späth ist über 16 Jahre alt. Nachdem sein Inhaber 14 Jahre Erfahrungen in der Bauleitung und Praxis gesammelt hatte, entschloss er sich 1989, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Eine Erfolgsgeschichte, denn seitdem hat das Büro zahllose Objekte für Auftraggeber aus staatlichen Vermögens- und Bauämtern in Baden-Württemberg abgewickelt. Die geografischen Schwerpunkte der Tätigkeit liegen bis heute im Landkreis Ludwigsburg und bei Kommunen im Umkreis von etwa 150 Kilometer rund um Asperg. Aber auch viele Wohnbauunternehmen haben Späth ihre Vorhaben anvertraut.

Das Büro Späth ist ausschließlich auf Objektplanungen aller Art der Leistungsphasen 1 bis 9 spezialisiert. Wert legt Dieter Späth im Zuge der Vorplanungen, die nach altbewährter Weise von Hand ausgeführt werden, auf eine breite Ausschöpfung aller praktikablen Lösungen. Um die Bauleistungen problemlos bewältigen zu können, werden ausführliche Werkpläne und detaillierte Ausschreibungen angefertigt. Häufige Baustellenbesuche sind selbstverständlich.

Vorzeige-Objekt Asperg

Einige Beispiele aus der langen Referenzliste von Dieter Späth sind der Bürgergarten Asperg, die Erweiterung der FH Sigmaringen, das Haus des Waldes in Stuttgart, die Freizeitwiese Tamm, Erweiterungen und Umbauten bei verschiedenen Kliniken, Neubauten, Umbauten und Sanierungen von Sportanlagen, die Sanierung und Erweiterung von Friedhöfen, Seniorenanlagen, Kindergärten und Kinderspielplätzen sowie Renaturierungen. Zwei Projektbeispiele lagen Dieter Späth besonders am Herzen. In Asperg wurde der Schulhof der Goethe-Schule umgebaut. Da ein Teil der angrenzenden Wilhelmstraße zurückgebaut werden konnte, vergrößerte sich die ursprüngliche Schulhoffläche um ein Drittel. Der nunmehr in zwei Bereiche geteilte Hof – eine etwas ruhigere Zone im nördlichen Teil und ein Bereich für sportliche Aktivitäten – ist mit einigen Natursteinblöcken eingefasst, die einerseits als Sitzplatz, andererseits dem Pflanzenschutz dienen. Die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs Wilhelm-/Eberhardstraße dient zum einen der Führung des Schulhofweges in Fußgängerfurten, zum anderen der Schaffung einer Durchfahrtmöglichkeit für Feuerwehrfahrzeuge. Zugleich wird der ruhende Verkehr ferngehalten.
Die Planungsaufgabe an der Wilhelmstraße und am Wilhelmplatz bestand darin, die ursprüngliche Rasenfläche in einen städtischen Platz umzugestalten. Dazu wurde ein zentraler Platz mit Sitzmäuerchen, Pflanzbeeten und Blütenbäumen eingerichtet. Zum benachbarten Schulgebäude und den vorbeiführenden Straßen wurde auf diese Weise Distanz geschaffen. Andererseits sorgen die Gehölz- und Staudenpflanzungen für einen reizvollen Kontrast zu den Belagflächen. In diagonaler Anordnung wird der Platz durch fünf Kunstwerke der Asperger Bildhauerin Margit Lehmann gegliedert. Die bislang überwiegend durch Asphalt versiegelten Belagflächen erhielten mit den Anpflanzungen und durch die Einbringung von Betonpflaster und Pflasterplatten aus den Programmen ARCADO®, ARENA® und TEGULA® neue Strukturen, so dass die vorgegebene klare Führung von Fahrverkehr und Fußgängern erreicht wurde.